Bezahlbarer Strom, Versorgungssicherheit und eine CO₂-neutrale Schweiz für künftige Generationen: für diese drei Ziele kämpft die FDP seit Jahren. Ganz anders die «Mitte»-Partei. Sie kann sich noch immer nicht vom Erbe ihrer früheren Bundesrätin Doris Leuthard lösen und verhinderte heute im Nationalrat, dass das Technologieverbot rasch aufgehoben wird.
Die Schweiz braucht mehr Winterstrom
Diese Verzögerungstaktik ist gefährlich für unser Land. Die ETH rechnet bis 2050 mit einem Anstieg des Stromverbrauchs von heute rund 60 auf bis zu 90 Terawattstunden. Gleichzeitig kommt der Ausbau der erneuerbaren Energien langsamer voran als erhofft. Ausgerechnet links-grüne Verbände, die sich als Vorkämpfer der Energiewende inszenieren, verhindern mit Einsprachen wichtige Energieprojekte. Dadurch wird es gerade im Winter zunehmend schwierig, die Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Das Beispiel Deutschland hat eindrücklich gezeigt, dass die entstehenden Lücken oft mit dreckigem Kohlestrom gefüllt werden.
FDP-Co-Präsidentin Susanne Vincenz-Stauffacher bleibt unbeirrt und hält an der Technologieoffenheit fest: «Die Schweiz darf sich ihre Energiezukunft nicht mit Denkverboten verbauen. Wer die Klimaziele erreichen und gleichzeitig die Versorgungssicherheit sichern will, muss alle Optionen auf dem Tisch behalten.»
Hoffnung auf Einsicht
Kommt die «Mitte» doch noch zur Räson und folgt ihren Ständeräten, die mit der FDP für sauberen Strom kämpfen? Christian Wasserfallen bleibt zuversichtlich, dass das Technologieverbot im kommenden Jahr fallen könnte: «Die Menschen sehen, dass die Energiestrategie von alt Bundesrätin Doris Leuthard nicht aufgeht. Laut neusten Umfragen unterstützt selbst eine deutliche Mehrheit der Mitte-Basis den heute beschlossenen Gegenvorschlag. Ich hoffe, dass nun auch die Bundeshausfraktion ihre Haltung überdenkt.»
Die FDP ist die einzige Partei, die ohne ideologische Scheuklappen agiert und weder Solar-, Wind-, Wasser- noch Kernenergie bekämpft, sondern konsequent auf Technologieoffenheit setzt. Unsere Politik zeigt einen Weg auf, um das Land mit sicherem, CO2-neutralem Strom zu versorgen. Die Schweiz braucht für einen stabilen Strommix alle erneuerbaren Energieträger – Wind, Sonne, Wasser – und als Ergänzung die Kernkraft.