Neuer Präsident und Vernehmlassung Stadtordnung

Die Freisinnigen der Stadt Biel haben an ihrer ordentlichen Hauptversammlung den zurücktretenden Präsidenten Peter Bohnenblust geehrt. Der Entwurf der Stadtordnung war ebenfalls Thema an der Versammlung. Sie spricht sich für ein nüchternes und zweckmässiges Organisationsreglement aus. So sieht zum Beispiel keinen Bedarf für eine Präambel.

Die Freisinnigen der Stadt Biel haben an ihrer ordentlichen Hauptversammlung den
zurücktretenden Präsidenten Peter Bohnenblust geehrt.

Als Präsident gewählt wurde Reto Lindegger. Er ist mit Biel stark verbunden, war er doch
jahrelang Direktionssekretär des Stadtpräsidenten, ist im Stiftungsrat der Stadtbibliothek und
Präsident der Volkshochschule. Als überzeugter Liberaler will er mit vernünftiger bürgerlicher
Politik die Partei weiterhin als eine valable Alternative zu den politischen Polen positionieren.

Der Entwurf der Stadtordnung war ebenfalls Thema an der Versammlung. Sie spricht sich für
ein nüchternes und zweckmässiges Organisationsreglement aus. So sieht zum Beispiel keinen
Bedarf für eine Präambel.

Die Volksmotion sehen die Freisinnigen kritisch gegenüber, denn wer sich Gehör verschaffen
will, kann in Parteien mitmachen und direkt Stadträtinnen und Stadträte für ihr eigenes Anliegen
motivieren. Das Instrument würde die Parteien und das Parlament schwächen.

Gemeinderäte sollen Mitglieder des Grossen Rates sein können, damit die Bedürfnisse der
Stadt wirksam im Kanton vertreten sind. Hingegen sieht die Partei keinen Grund, dass Bieler
Gemeinderäte in der Bundesversammlung sitzen können.

Teilzeitbeschäftigungen für Gemeinderäte erachten die Freisinnigen als unrealistisch und
sprechen sich gegen eine Ombudsstelle aus.

Die Stadt Biel braucht eine Schuldenbremse, da die Schulden eine extreme Last für die
zukünftigen Generationen darstellen.